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Working Holiday

1. Was ist das? 4. Wie finde ich Arbeit?
2. Wer kann das machen? 5. In Japan
3. Wie bekomme ich das Visum? 6. Mein Japan-Tagebuch

1. Was ist ein Working Holiday?

Zwischen Deutschland und Japan besteht ein Abkommen, dass es jungen Menschen ermöglicht, ein Jahr in das jeweils andere Land einzureisen und dort zu jobben und zu reisen, ohne dass bürokratisch aufwändige Arbeitsgenehmigungen etc. noetig sind.

Das Ziel eines solchen Working Holidays ist es, internationale Erfahrungen mit Menschen und Arbeit zu sammeln. Prinzipiell geht es darum, durch das Land zu reisen, dabei möglichst viel kennen zu lernen und "zwischendurch" mit kleinen Jobs diese Reise zu finanzieren.

2. Wer bekommt ein Visum für ein Working Holiday?

Eigentlich jeder junge Mensch, der noch kein Working Holiday gemacht hat und zwischen 20 und 25 Jahren (in Ausnahmen bis 30 Jahre) alt ist.

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3. Wie bekomme ich ein Visum?

Man geht einfach zur nächstgelegenen Vertretung Japans (Website der Botschaft) und füllt dort ein Antragsformular aus. Zusätzlich muss man noch folgende Dokumente vorlegen:

    • Lebenslauf / CV (in englisch)
    • Outline of intended activities (englisch)
    • Motivationsschreiben (englisch)
    • Nachweis über Flugticket bzw. dass man genügend Geld dafür hat (ca. 1000 €)
    • Nachweis, dass man genügend Geld hat, um die erste Zeit zu überbrücken (ca. 2000 €)
    • Nachweis über eine Krankenversicherung
    • Reisepass
    • Passfotos (2)

Das Visum ist kostenlos und wird (zumindest bei der Botschaft in Berlin) innerhalb von drei Tagen ausgestellt bzw. wenn man von außerhalb kommt, noch am selben Tag.

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4. Wie finde ich Arbeit?

Wenn man nicht gerade Freunde in Japan hat, wo man die ersten paar Tage unterkommen kann, ist natürlich schwierig, in Japan Fuß zu fassen. Dennoch, auch mit "Beziehungen", gestaltet sich dieser Teil der Vorbereitung wohl am schwierigsten.

A) Vor Abflug: ... kann man eigentlich nur übers Internet oder Bekannte an Stellenangebote rankommen. Im Internet werden einige Praktikumsstellen angeboten (meist von ausländischen Firmen, da Praktika in Japan nicht verbreitet sind), jedoch sind es nur einige und die sind heiß begehrt. Außerdem sind diese tw. unbezahlt, so dass ein gewisser Grundstock an eigenem Geld vorhanden sein sollte.

B) Vor Ort: ... vermittelt u. a. die Working Holiday Maker Association einige Stellen. Jedoch muss man dafür vorher erst persönlich in Tokyo vorsprechen. Ansonsten kann man versuchen, durch Nachfragen etc., was zu finden. Setzt aber natürlich gewisse Japanisch-Kenntnisse voraus ... Weiterhin flattern mir hier in Japan wöchentlich drei bis vier Stellenangebote für Jobs in Haus, wo man nachhaken könnte. Ob die allerdings jemanden mit begrenztem Japanisch-Können und nur für drei, vier Monate nehmen, ist fraglich. Ebenso gibt es in jedem etwas größeren Ort ein Büro für solche Jobs, wo man sich mal hinwenden könnte.

Hat man denn einen Job gefunden, gehen vom erarbeiteten Lohn 20 % als Einkommenssteuer an den japanischen Staat. Sonstige Beiträge sind nicht zu zahlen.

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5. Was muss ich in Japan tun?

Bei der Einreise muss man, wie gehabt, die "Disembarkation Card for Foreigner" ausfüllen und die Daten entsprechend dem Visum und dem eigenen Plan eintragen. An der Passkontrolle klappt es eigentlich ganz unkompliziert (es gibt auch Länder, die sich mit Visa an der Passkontrolle schwer tun).

Innerhalb der ersten 90 Tage muss man sich dann beim zuständigen (also da wo man gerade wohnt) Einwohneramt (Yakusho) melden und eine Alien Registration Card beantragen, die man dann ca. 14 Tage später abholen kann. Bis dahin muss man ständig seinen Pass mit sich tragen. Wenn man mal umzieht, reicht es sich, beim neuen Yakusho anzumelden.

Alien Registration Card

Bei der Ausreise ... (bitte habt etwas Geduld, bis ich von meinem WH zurück bin - eher kann ich leider nix dazu sagen )

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Für Fragen, Anregungen, Einwände oder auch Kritik, mailt mir!

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