Manga: Einblick in die Welt der japanischen Comics
Manga im weitesten Sinne, d.h. als eine Geschichte, die eine Geschichte erzählen, gab es schon vor mehreren hundert Jahren in Japan. So fertigte im frühen 12. Jahrhundert ein Priester namens Toba Tintenzeichnungen auf Bildrollen an, die meist über religiöse Themen und den Tempelalltag erzählten. Dabei waren die einzelnen Bilder nicht getrennt, sondern wurden von rechts nach links in zeitlicher Reihenfolge dargestellt. Diese Bildfolgen hießen Chojugiga, zu deutsch "Tierkarikaturen", denn die handelnden Figuren waren Tiere.
Im 18. Jahrhundert erschienen die Tobae, benannt nach dem Priester Toba, die das Alltagsleben darstellten und durch den im 17. Jahrhundert eingeführten Holzblockdruck einer Auflage bis in die Tausende erreichten. Die Kibyoshi, die danach entstanden, erzählten nun auch längere Geschichten mit Hilfe von Bildern und Text darunter. Die Themen reichten von Fabeln für Kinder bis zu Satiren. Die Kibyoshi wurden zu Heften gebunden und erschienen teilweise auch als Serie. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen die Holzblockdrucke Ukiyoe, übersetzt "Bilder der flüchtigen Welt". Sie beinhalteten Karikaturen, Rätselbilder, erotische Darstellungen, Bilderkurzgeschichten und Alltagsszenen.
Von 1814 bis 1819 veröffentlichte Katsushika Hokusai die ersten zehn Bänder seiner "Hokusai Manga". Durch ihn wurde der heute noch verwendete Begriff geprägt. Übersetzt bedeutet Manga soviel wie "spontane Bilder"3. Die "Hokusai Manga" zeigten Alltags-, Gesellschaftsszenen und Landschaften, die als Zeichenvorlage für andere Künstler gedacht waren.
Nach der Öffnung Japans zum Westen 1853 wurde auch der künstlerische Bereich von ihm beeinflusst. So startete der Engländer Charles Wirgman 1982 das Magazin "The Japan Punch" für die in Yokohama lebenden Ausländer. Daraus wurde auch der Begriff "ponchi" abgeleitet, der heute noch für Karikatur/ Cartoon verwendet wird. Zusammen mit dem Franzosen George Bigot führte er neue Darstellungstechniken der Anatomie und Perspektive, die Sprechblasen sowie ausgeprägtere erzählerische Strukturen ein. Schon bald griffen japanische Zeichner dies und auch neue Drucktechniken auf und veröffentlichten eigene Magazine, die sich mit Politik und Gesellschaft beschäftigten.
1902 wurde die erste japanische Comicserie, die den amerikanischen Comicstrips nach- empfunden war, einer Tageszeitung beigefügt. Kitazawa rakuten, der Autor, verwendete jedoch keine Sprechblasen, die sich in Japan erst in den 50er Jahren durchsetzten, sondern fügte den Text in das Bild ein bzw. setzte ihn darunter.
In den zwanziger Jahren erschienen auch einige amerikanische Serien in Japan, die im Gegensatz zu japanischen aber kaum Erfolg hatten. Des weiteren erschienen Magazine speziell für Kinder. Sie enthielten meist mehrere Comicserien und waren einige hundert Seiten dick. Einzelne erfolgreiche Serien wurden später noch einmal in Buchform veröffentlicht - was heute immer noch üblich ist.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden bis auf einige Ausnahmen nur Propagandacomics veröffentlicht und die Comicindustrie in Japan war fast völlig zusammengebrochen.
Nach dem Krieg erholte sie sich schnell wieder, denn die Nachfrage nach billiger Ablenkung und Unterhaltung war groß. Comicmagazine wurden so billig wie möglich produziert und Leihbüchereien trugen damals ebenso zur Verbreitung der Manga bei.
In dieser Zeit veröffentlichte Tezuka Osamu, der "Gott des Manga", seine ersten Werke: 1946 "Machan no nikkichoo", 1947 "Shin Takarajima" ("Die neue Schatzinsel"). Letzteres sorgte durch seine ´ungewöhnliche Art des Erzählstils für Aufruhr in der Mangawelt´4. In weiteren Werken ließ sich Tezuka von den Erzähltechniken des Spielfilms inspirieren und experimentierte mit Blickwinkeln, Aufteilung einer Szene in Bildsequenzen sowie dem Bild- und Seitenaufbau. Inhaltlich gewannen seine Werke an psychologischer und philosophischer Tiefe. Schon seine ersten Manga erreichten eine Auflage von je 400 000 Stück. 1952 erschien "Tetsuwan Atomu", "Eisenarm Atomu", sein wahrscheinlich bekanntestes Werk. Durch die Geschichte des kleinen Roboterjungen mit menschlichen Gefühlen wurde er außerdem zum Mitbegründer des Robotergenres. 1978 wurde Tezuka erster Vorsitzender der Gesellschaft für Japan-Animation. Er setzte sich für das Ansehen der Manga und Anime ein, denn es herrschten viele Vorurteile gegenüber Manga, die als kurzweilige Unterhaltung für Kinder angesehen wurden. (So wie es heute noch bei uns üblich ist!)
Erst 1978 mit dem Kinoremake der 1974 entstandenen TV-Anime-Serie "Uchuu Senkan Yamato", "Weltraumschlachtschiff Yamato", änderten sich die Vorurteile, dass Manga/ Anime ´Teenagerkram, der locker-leicht und actionreich oder zumindest witzig seine sollte, wären. Man erkannt, dass Anime und Manga eigentlich alles sein konnten - eine seriöse Space-Opera mit komplexen Charakteren, ebenso wie ein bunter Spaß oder ein aufwendiges Fantasy-Epos´5.
Im heutigen Japan sind Manga fast überall zu finden. Sie werden nicht nur eingesetzt um Geschichten zu erzählen, sondern um z.B. Gebrauchsanleitungen, Kochrezepte oder schwierige Zusammenhänge besser zu erklären und zu veranschaulichen. Des weiteren sind auch Lehrbücher in Mangaform zu finden. Manga sind ein Medium wie Fernsehen, Radio der Zeitung. " In einem Land, in dem politische Skandale nicht in de Zeitung behandelt werden, übernehmen die Mangas - allerdings stark codiert - diese Aufgabe"6, so der argentinische Dokumentarfilmer Eduardo Oerenstein.
Manga werden in Japan von jeder Alters- , Sozial- und Berufsschicht gelesen. Geschäftsleute in der U-Bahn, im Zug, beim Schnellimbiss, in der Arbeitspause oder einfach beim Gehen: Manga werden fast überall und von fast jedem gelesen. 2,3 Milliarden7 Manga werden jährlich in Japan verkauft, etwa ein Drittel8 aller Magazin- und Buchveröffentlichungen sind Comics. Damit gehört der Comicmarkt zu den größten Wirtschaftszweigen im Land. Von 4324 Verlagen sind etwa 1089 reine Comicverlage, davon veröffentlicht rund die Hälfte mindestens ein regelmäßiges Magazin. Diese Anthologien erscheinen ein- bis zweiwöchentlich und umfassen dann rund 300 Seiten, oder monatlich. Diese monatlichen Magazine können dann auch Telefonbuchstärke, d.h. rund 1000 Seiten, erreichen.
Eine Manga-anthologie enthält meist je ein Kapitel aus 15 - 20 verschiedenen Geschichten bzw. abgeschlossene Stories. Die Spannweite reicht dabei von genau recherchierten Historiengeschichten über Science-Fiction bzw. Fantasy, Comedy, Liebesgeschichten, Sex, Horror, Action, Sport, Gesellschaftsspiele, Berufsalltag bis hin zu Mangaserien über Wirtschaft. Die zuständigen Behörden sich jedoch über die zunehmende Zahl erotischer und unverhüllt pornographischer Manga besorgt. Medienexperten führen eine Reihe von Gründen für den Erfolg der Sex-comics an: vom Fehlen christlicher Schuldkomplexe bis hin zur ausgeprägten Tradition "visueller Darstellungen". Am wahrscheinlichsten ist jedoch die simple Ursache, dass sie eine Zuflucht aus dem beengten wettbewerbsorientierten Alltag bieten.10
Grob nach den eben genannten Themen sortiert, haben die Magazine unterschiedliche Zielgruppen. Während sich Shonen-Manga mit ihren Action-Geschichten an Jungen richten, haben Shojo-Manga durch ihre romantischen Liebesgeschichten eher Mädchen als Zielgruppe. Des weiteren gibt es Anthologien für u.a. Frauen (Lady´s Comics), junge Männer (Seinen-Manga), kleine Kinder, Sekretärinnen ( Office Ladies-Manga), perverse sexhungrige Männer, es gibt sogar Manga für Mütter, die Jugendstraftäterinnen waren.11
1992 erreichten Shonen-Manga einen Marktanteil von 39 %, Shojo-Manga 8,8 %, Seinen-Manga 35,8%. Diese Zahlen bezeichnen aber nur die Zielgruppe, die tatsächliche Leserschaft jedoch sieht etwas anders aus. 12 So lesen auch Mädchen "Jungen-Comics" oder junge Männer "Mädchen-Comics".
Wie schon gesagt enthalten die Anthologien Kapitel mehrerer Geschichten. Diese Kapitel sind meist gerade so lang, dass sie zwischen zwei U-Bahn-Stationen gelesen werden können. Dies wird auch durch die hohe Lesegeschwindigkeit begünstigt. Verstärkt durch wenig Text, dafür aber vielen Lautmalereien, die durch die onomatopoetische Eigenschaft der japanischen Sprache unterstützt werden, und einen impulsiven13 Zeichenstil, der Dynamik vermittelt, beträgt die Lesegeschwindigkeit meist nur ein paar Sekunden pro Seite . So sind dann auch die 1000-seitigen monatlichen Magazine schnell gelesen.
Wenn so ein Magazin einmal gelesen ist, wird es meist weggeworfen. Denn zum einen lassen sich vor allem die dickeren Exemplare schlecht sammeln und meist werden sie wegen nur einer Serie gekauft. So verdoppelte z.B. die Manga-Serie Sailor Moon die Auflage der Anthologie „Nakayoshi", einem Shojo-Magazin, auf 2 Millionen. Zum anderen kosten sie durchschnittlich 250 Yen, in etwa halb so viel wie ein Bund Petersilie bzw. weniger als ein U-Bahn-Ticket, und besitzen nur eine schlechte Papierqualität. Das Niveau der Geschichten liegt meist auch nicht viel höher. Es sind oft 08/15 Geschichten mit einseitigen, flachen Charaktern und kaum Charakterentwicklung, die schon mal in ähnlicher Form Erfolg hatten, denn junge Mangaka gibt es in einer großen Anzahl und die Verleger können sich darunter die Zeichner und ihre Geschichten aussuchen, die den größten Umsatz bringen. Beispiele hierfür sind die Unmengen von ShonenAi- Manga, die vor allem große Massen junger Mädchen ansprechen, in Shojo-Anthologien. Hat ein Manga keinen Erfolg, so wird er in der Anthologie immer weiter nach hinten verschoben, bis er schließlich abgesetzt wird und ein neuer Zeichner mit einer anderen Geschichte aufgenommen wird.
Hat ein Manga Erfolg kann er von ursprünglichen 400 Seiten bis auf 10 000 Seiten gestreckt werden. So z.B. die Serien „Silent Service" von Kawaguchi Keiji, die inzwischen 4000 Seiten zählt oder „Dragonball" von Toriyama Akira mit rund 7000 Seiten.
Erfolgreiche Serien werden dann später noch einmal in Sammelbänden auf gutem Papier nachgedruckt. Diese Tankobon umfassen dann 10 -15 Kapitel und kosten rund 400 Yen. Diese Sammelausgaben jedoch werden auch nicht gesammelt. Wer eine Geschichte noch einmal lesen möchte, kauft eine neue Ausgabe. So erreichen dann auch die einzelne Serien eine gigantische Auflage, wie z.B. die Detektivserie „Golgo 13", deren 90 Bände sich mittlerweile 70 Millionen14 Mal verkauften.
Neben der Vermarktung als Tankobon werden erfolgreiche Manga meist auch als Anime (= Zeichentrickfilm) verfilmt und sind im Fernsehen zu sehen oder als Kaufvideo ( OVA/ OAV = Original Video Animation) erhältlich. Neben vielen anderen sind „Kizuna" von Kodaka Kazuma und „Oh, my Goddess!" von Fujishima Kosuke. Haben diese dann auch Erfolg, entstehen oft Videospiele, in denen man in die Rolle der/ des Haupthelden schlüpft. Des weiteren entstehen Unmengen an Merchandising-Produkten. Die Palette reicht dabei von Spielfiguren über Sammelkarten, Bettwäsche, Kleidung etc. bis hin zu Zahnbürsten. So hat z.B. in Tokio ein riesiges Kaufhaus nur mit Waren zur Serie „Pokemon" eröffnet.
Es ist aber auch möglich, dass der ganze Weg andersherum abläuft. D.h., dass nach einer erfolgreichen Anime-Serie ein Manga entsteht, der den Erfolg fortführt. Ein Beispiel hierfür ist die Serie „Shin Seiki Evangelion", die nach ihrem großen Erfolg als Anime noch einmal als Manga erscheint, der auch sehr erfolgreich ist.
Während einige zuerst die Story entwickeln, beginnen andere mit den Charakteren. Diese Vorschläge werden dann mit dem Redakteur des Zeichners besprochen. Der Redakteur ist das Bindeglied zwischen dem Zeichner, der Redaktion und den Lesern. Er ist maßgeblich an der Entwicklung des Mangas beteiligt. Meist hat jede Serie ihren eigenen Redakteur. Dieser wird zwar nicht im Impressum aufgeführt, hat aber dennoch einen großen Einfluss auf den Manga.
„Der japanische Comic ist ein komplizierter [...] Gruppenprozess", so Pierre-Alain Szigeti, der bisher einzige nichtjapanische Redakteur eines Manga-Magazins.15 Jedes Detail der Geschichte wird immer wieder in Gruppen diskutiert. Immer wieder werden Veränderungen vorgenommen, Ideen anderer Redaktionsmitglieder eingebracht. Der Zeichner führt diese Veränderungen, auch kurz vor der Abgabefrist, widerstandslos aus. Er versteht sich als Diener seiner Leserschaft.16
Oft werden Leserumfragen durchgeführt, um die Vorlieben der Leser zu ermitteln: Welche Helden bevorzugen Sie? Wie sollen sich die Charaktere entwickeln? Stellt man fest, dass die Leser lieber Tee als Cola trinken, so trinken die Comic-Helden eben künftig auch Tee. Hat eine Serie keinen Erfolg, wird sie sofort eingestellt.
Pro Woche muss ein Mangaka ein Kapitel, also durchschnittlich 30 Seiten, sowie Illustrationen für die Cover oder für verschiedene Zeitschriften und die Geschenke, die den Magazinen oft beiliegen, schaffen. Dafür stehen ihm mehrere Assistenten zur Seite. Diese zeichnen meist die Hintergründe oder die Graustufen, während der Mangaka als Hauptzeichner die Hauptfiguren zeichnet. Viele arbeiten oft sieben Tage pro Woche, um dies zu schaffen.
Neben den hier beschriebenen Story-Manga, gibt es noch die sogenannten Yonkoma-Manga. Diese Comics bestehen aus vier gleich großen Bildern. Sie erzählen eine Geschichte, die ähnlich wie die amerikanischen Comicstrips, auf Situationskomik hinzielt. Der Zeichenstil der Yonkoma-Manga ist einfach, aber treffend, alles nebensächliche wird weggelassen. Sie erscheinen meist in Tageszeitungen. Ein Beispiel hierfür ist „Sazae-san", benannt, wie in den meisten Yonkoma-Manga, nach der Hauptperson.
Zitate
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3 O. Maas: Japanische Comics: eine Welt für sich in Bert Becker: Japan an der Spree. Verschiedene Quellen geben verschiedene Übersetzungen an, z.B. „lustige Bilder" oder „unfertige Bilder"
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4 S. Ilgert: Osamu Tezuka: Der Gott des Manga in: Animania 33, 7. Jahrgang (2000), Nr. 1/2000, S. 33, Weird Visions Media Verlags GmbH
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5 S. Holzer: Star Blazers in: Animania 30, 6. Jahrgang (1999), Nr. 4/99, S. 40, Weird Visions Media Verlags GmbH
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6 zitiert nach: C. Affolter: Manga Mania, http://www-x.nzz.ch/folio/archiv/1998/09/articles/affolter.html
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7 O. Maas: Japanische Comics: eine Welt für sich
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8 C. Affolter: Manga Mania
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9 O. Maas: Japanische Comics: eine Welt für sich
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10 Länderbericht Japan 1994
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11 Izawa, Eri: What are Manga and Anime?, http://www.mit.edu:8001/afs/athena.mit.edu/user/r/e/rei/WWW/Expl.html
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12 O. Maas: Japanische Comics: eine Welt für sich
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13 Bane, Bob: Project Anime in: Animania Sammelband 1. Jahrgang
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14 C. Affolter: Manga Mania,
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15 zitiert nach: C. Affolter: Manga Mania
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16 C. Affolter: Manga Mania
Quellen
Bücher
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Yoshimoto B.: Kitchen. Zürich: Diogenes, 1994
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Mayer, H.J.; Pohl, M (Hrsg): Länderbericht Japan: Geographie - Geschichte - Politik - Wirtschaft - Gesellschaft - Kultur. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1995
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Toriyama, A.: Dragonball: Das Geheimnis der Drachenkugeln. Hamburg: Carlsen Comics, 1997
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Becker, B.: Japan an der Spree: Deutsch-Japanische Beziehungen um Spiegel Berlins und Brandenburgs. Berlin: Die Ausländerbeauftragte des Senats/ Verwaltungsdruckerei Berlin, 1996
Internet
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http://www-x.nzz.ch/folio/archiv1998/09/articles/affolter.html
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http://www.mit.edu:8001/afs/athena.mit.edu/user/r/e/rei/WWW/Expl.html
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http://www.manga.de/manga/start.html
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http://www.japan-guide.com
Zeitschriften
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Animania Sonderheft 2, 5./6. Jahrgang, 1998/1999, Weird Visions Media Verlags GmbH
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Animania 33, 7. Jahrgang (2000), Nr 1/2000, Weird Visions Media Verlags GmbH
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Animania 30, 6. Jahrgang (1999), Nr 4/99, Weird Visions Media Verlags GmbH
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Animania - Sammelband, 1. Jahrgang (1994), Weird Visions Media Verlags GmbH
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Animania 32, 6. Jahrgang (1999), Nr 6/99, Weird Visions Media Verlags GmbH
